Purim – Ein Fest des Verborgen-Seins und des Verbergens
26. April @ 14:30 – 17:00
Jüdisch-christliches Lernhaus
Eine Burleske als Teil der Heiligen Schrift? Der religiöse Wert des Buches Esther erschließt dich nicht auf den ersten Blick. Warum wurde es in den biblischen Kanon aufgenommen? Wer war die Königin Esther? Ihr Name changiert zwischen „Ishtar“ (persische Göttin) und „Hester“ (Hebräisch: „versteckt“) gedeutet. Ihr Buch handelt vom Verbergen ihrer eigenen Identität und vom Verborgensein der göttlichen Gegenwart. Diese Rettungsgeschichte ist Kern des jüdischen Purimfestes, das in diesem Jahr auf den 2./3. März fällt und dessen Gebräuche mit Verkleidung, ausgelassenen Feiern und besonderem Gebäck unseren Karnevalsgebräuchen ganz nahe sind. Was genau feiert man zu Purim, und wie? Und was fangen wir an mit den ethisch herausfordernden Versen über Gewalt und Rache, die im biblischen Text enthalten sind?
Am Weltfrauentag erinnert das Jüdische-christliche Lernhaus an diese große Frauengestalt. Wir erfahren, wie das Judentum Esthers Geschichte überliefert hat und heute noch interpretiert. Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg wird in das Purimfest und in seine Textvorlage, das Buch Esther, einführen.
| Beginn | 14:30Uhr |
| Ende | 17:00 Uhr |
| Teilnehmerzahl | mind. 10, max. 20 |
| Leitung | Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, Hameln/Berlin |
| Moderation | Stiftsfrau Friederike Mussgnug, Berlin/Heiligengrabe |
| Anmeldung bis zum | 10.04.2026 |



