18. – 19. 04. 2010
Beginn: Sonntag, 14.00 Uhr
Ende: Montag, ca. 19.30 Uhr
Unterbringung:
in unseren Gästezimmern
Übernachtung: 15 Euro
Tagungsbeitrag: 60 Euro
Anmeldung bis: 07.04.2010
Seminar mit Klostertour
Von Klosterküchen, Bier und Bernstein – die Zisterzienser und die Hansestädte
Die Herausbildung der bedeutenden Hansestädte des so genannten wendischen Quartiers (Lübeck, Stralsund, Rostock, Wismar, Greifswald) war einerseits das Ergebnis eines weit zurückreichenden Ostseehandels, andererseits das der systematischen Erschließung des dazugehörigen Hinterlandes mit dem damit verbundenen Ausbau der Siedlungs- und Infrastruktur. Einen wichtigen Anteil haben die bedeutendsten Zisterzienserklöster Nordostdeutschlands wie Doberan, Dargun und Eldena, die neben der gezielten Vergrößerung ihrer Klosterwirtschaft sich auch darum bemühten, am Hansehandel zu partizipieren.
Von dem einstmals erfolgreichen Konzept der Klosterorganisation künden nicht nur die Reste der Klosteranlagen, die Konvente prägten auch ganze Kulturlandschaften, zu denen neben dem Weinanbau die Tradition des Bierbrauens gehörte. Zentraler Bestandteil der Klosteranlagen waren zudem die Klosterküchen. Dennoch ist der Klosteralltag durch die sakralen Verpflichtungen bestimmt. Die Exkursion zum Zisterzienserkloster Dargun, zum Klarissenkloster in Ribnitz und zum Zisterzienserinnenkloster zum Heiligen-Kreuz in Rostock veranschaulicht die Ergebnisse an den Befunden religiöser wie profaner Alltagskultur.
Leiter: Dirk Schumann, Berlin
Ansprechpartnerin am Ort: Äbtissin Dr. Friederike Rupprecht